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Das Columbine High School Massaker vom 20.4.1999

Die Täter

Eric David Harris (* 9. April 1981) († 18) und Dylan Bennett Klebold (* 11. September 1981) († 17) waren gute Schüler, jedoch Außenseiter, die sich abkapselten. Sie waren auch niemals Mitglieder der Trenchcoat-Mafia. Die beiden waren lediglich mit einigen Mitgliedern der Gruppe befreundet, die meist schwarz gekleidet waren und Gothic-Musik hörten.

Obwohl Harris selbst kein Nazi war, bewunderte er vor allem Adolf Hitler. Er beschrieb den Nationalsozialismus in seinen Aufzeichnungen als „großartig“ und dessen Methoden als „effektiv“.

Erfüllt vom Hass gegen die Gesellschaft planten sie das Littleton-Massaker schon Monate zuvor. Der 20. April – der Tag des Schul-Massakers – war kein Zufall. Es war Hitlers 110. Geburtstag. Jedoch tauchten auch andere Theorien auf, die besagen, dass das Massaker schon am Vortag hätte stattfinden sollen, aber wegen Problemen doch noch verschoben wurde.

Harris und Klebold wollten berühmt werden. Sie wollten als „Idole der Außenseiter auf dieser Welt“ in die Geschichte eingehen. Vor ihrem Tod träumten sie davon, dass weltbekannte Regisseure wie Steven Spielberg oder Quentin Tarantino die Geschichte ihres Lebens verfilmen würden.

Der Doppel-Selbstmord von Harris und Klebold war keine Kurzschlussreaktion; ihren Tod kündigten sie beide vorher an. Harris soll zuvor im AOL-Chat von seinem „letzten Tag“ gesprochen haben. In seinem Abschiedsbrief wandte er sich letztmals an die Gesellschaft: „Eure Kinder haben über mich gelacht, mich nicht akzeptiert!“.

Harris verwendete beim Massaker eine abgesägte Schrotflinte und ein Gewehr. Klebold war mit einer Tec-9 Maschinenpistole und ebenfalls mit einer abgesägten Schrotflinte bewaffnet.

Die Leichen von Eric Harris und Dylan Klebold wurden eingeäschert. Die Eltern der Täter hatten befürchtet, dass ihre Gräber Ziel von Schändungen sein würden.

Anmerkung: Es gibt das Gerücht, dass Eric der Haupttäter war und Dylan zu der Tat brachte. Ein Hinweis darauf könnte sein, dass Dylan noch bis kurz vor dem Massaker von Plänen betreffend seines Studiums sprach und sich (offensichtlich) darüber freute die Columbine High bald verlassen zu können.

mehr Informationen zu Eric und Dylan unter:
http://www.columbine.free2host.net (engl.)
oder
http://www.dylanklebold.com (engl.)

Vorbereitung der Tat

Bis zum 26. April 2002 – dem Amoklauf von Erfurt – war das Schulmassaker von Littleton beispiellos. Dem bis ins Detail geplanten Massenmord gingen dabei Pannen voraus, die die beiden Schüler dazu zwangen, ihren ursprünglichen Plan zu ändern. Dieser sah die Detonation selbstgebastelter Bomben vor, die sie zuvor in der Cafeteria der Schule versteckt hatten und ihnen die flüchtenden Mitschüler vor die Gewehrläufe treiben sollten. Weitere Sprengsätze sollten in der näheren Umgebung der Schule detonieren, um eintreffende Polizisten erst einmal vom Zentrum des Geschehens abzulenken. Auch in der Stadt war eine Bombe platziert, welche jedoch nicht explodierte. Laut Harris' Tagebuch hätten in der Columbine High School mindestens 250 Menschen sterben sollen. Außerhalb der Schule wollten sie die Schießerei fortsetzen und schließlich eine Passagiermaschine über New York City zum Absturz bringen. Auf Grund der fünf Videobänder, die die beiden vor der Tat drehten und von der Polizei beschlagnahmt wurden, kann man aber heute davon ausgehen, dass sie am 20. April 1999 die Schule mit dem Entschluss betraten, darin zu sterben. Auch ihre relativ weit vom Westeingang der Schule geparkten Wagen (insbesondere der von Harris) lassen vermuten, dass eine Flucht gar nicht erst vorgesehen war.

Schulhof

Als auch der Plan mit den Bomben scheiterte, verließen die beiden Jugendlichen gegen 11:15 Uhr (Ortszeit) ihre Wagen und nahmen, in schwarze Trenchcoats gekleidet und schwer bewaffnet, Kurs auf das Schulgebäude. Die ersten Schüsse fielen um 11:19 Uhr am oberen Ende der Schultreppe vor dem Westeingang der Schule. Rachel Scott († 17) wurde als erste getroffen, starb aber erst nach einem gezielten Kopfschuss, dem eine religiöse Bekenntnisfrage vorausgegangen sein soll (siehe auch Mythos Märtyrertod). Richard Castaldo wurde mit fünf Schüssen in Bauch, Rücken und Arme schwerst verletzt und verbrachte die kommenden vier Monate im Krankenhaus. Danach schossen sie vom oberen Ende der Schultreppe wahllos auf Mitschüler, die aus nächster Nähe mehrere Schussverletzungen am ganzen Körper erlitten. Nachdem Harris und Klebold auf Michael Johnson (15) und Mark Taylor (16) geschossen hatten, wurden Lance Kirklin (17) und Sean Graves (15) durch Schüsse schwer verletzt. Kirklin wurde aus kürzester Entfernung ins Gesicht geschossen, Sean Graves ist heute von der Taillie abwärts gelähmt. Daniel Rohrbough überlebte dagegen nicht; er ging als tragischer Held aus dem Littleton-Massaker hervor. Nachdem er Mitschülern durch Aufhalten einer Tür die Flucht ermöglichte, wurde er wenige Meter vor der Sicherheit von Harris tödlich getroffen. Das Bild, das den toten Rohrbough am Fuß der Treppe in einer Blutlacke zeigt, schockierte später Millionen Menschen an den Fernsehbildschirmen.

Klebold und Harris zielten auf vier weitere Schüler, von denen Anne-Marie Hochhalter (17) schwer getroffen wurde. Im Krankenhaus rang sie tagelang mit dem Tod und wird fortan auf den Rollstuhl angewiesen sein. Ihre Mutter konnte später das Leid der Tochter nicht mehr ertragen und nahm sich das Leben.

Patricia Nielson (35) sah darauf wie Dylan Klebold durch den Westeingang in die Schule eindringen wollte. Sie wurde von einem Glassplitter getroffen, als er das Glas der Türen zerschoss. In Panik stürmte sie in die Bibliothek, um die Polizei zu verständigen. Ihr Anruf, indem man teilweise die beiden Mörder sprechen hören kann, wurde weltbekannt. Ihr Kollege Dave Sanders (47) ermahnte derweil in der Cafeteria energisch die Schüler zur Flucht, ehe er selbst angeschossen wurde. Zwar bargen ihn einige Schüler und brachten ihn in einem Klassenzimmer in Sicherheit. Dort starb er allerdings aufgrund seines hohen Blutverlustes etwa drei Stunden später, kurz bevor Rettungsmannschaften sich um ihn hätten kümmern können.

Bibliothek

Die meisten Todesopfer gab es schließlich in der Bibliothek, in der die beiden Schüler nach und nach gezielt die einzelnen Tische unter Beschuss nahmen. Die rund 50 Schüler, die sich ängstlich unter den Tischen versteckten, wurden von den beiden Schützen verspottet. Ob und – wenn ja – welche Konversationen zwischen den beiden Todesschützen und den Opfern stattfanden, konnte nie eindeutig geklärt werden. Fest steht, dass die beiden Killer mit unmenschlicher Brutalität vorgingen. Cassie Bernall († 17), die sich unter einem Tisch versteckte, wurde von Harris aus kurzer Distanz mit einem Kopfschuss getötet. Daniel Mauser († 15), dessen Vater in der Dokumentation Bowling for Columbine zu sehen ist, wurde mitten ins Gesicht geschossen.

Wenige Sekunden später zog Klebold Isaiah Shoels († 18) unter einem anderen Tisch hervor; das einzige Opfer, das auf Grund seiner Hautfarbe ganz gezielt hingerichtet wurde. „So sieht also ein Nigger-Hirn aus“ feixten sie anschließend und töteten unter dem gleichen Tisch auch Matthew Kechter († 16). Craig Scott ließ sich daraufhin blitzartig in das Blut seiner beiden Freunde fallen und täuschte damit die beiden Schützen. Später sollte er erfahren, dass seine Schwester Rachel zu diesem Zeitpunkt bereits tot war.

Eric Harris und Dylan Klebold zogen weiter von Tisch zu Tisch und schossen wahllos auf ihre Mitschüler. Lediglich einem Klassenkameraden gestattete Klebold das Verlassen der Bibliothek. Unter einem Tisch nahe des Eingangs der Bibliothek feuerten sie mehrmals. Unter ihm suchten fünf Mädchen Schutz, die aber alle mehrmals getroffen wurden. Lauren Townsend († 18) und Kelly Fleming († 16) überlebten es nicht, Lisa Kreutz (18) wäre fast verblutet, weil sie neben Patrick Ireland (17) zu den beiden Schülern gehörte, die sich nach dem Ende der Schießerei nicht mehr selbst aus der Bibliothek retten konnte und so noch vier Stunden auf ihre Bergung wartete.

Schließlich verließen Harris und Klebold die Bibliothek in Richtung Cafeteria, richteten auf den Fluren aber keine Schäden mehr an. In der Cafeteria wollten sie ihre Bomben durch Schüsse doch noch zur Detonation bringen. Das Vorhaben blieb aber erfolglos. Ihr Plan die Schule in die Luft zu sprengen und das Massaker auf offener Straße fortzusetzen war gescheitert. Mit der Erkenntnis, dass die Polizei demnächst das Schulgebäude stürmen würde, zogen sich Eric Harris und Dylan Klebold schließlich wieder in die Bibliothek zurück. Sie schossen noch vereinzelt aus dem Fenster, nahmen sich dann aber gegen 12:05 Uhr – 45 Minuten nach den ersten Schüssen – das Leben.

Die vielen – größtenteils verletzten – Schüler flüchteten bereits zuvor aus der Bibliothek. Dass sich neben den zehn Toten auch noch die beiden Schwerverletzten Patrick Ireland und Lisa Kreutz unter den Tischen befanden, bemerkten die Amokläufer nach ihrer Rückkehr aus der Cafeteria offenbar nicht. Ireland rettete sich nach mehr als zwei Stunden selbst aus dem Fenster in die Arme der Rettungskräfte. Erst dadurch erfuhren Rettungsmannschaften vom Tod der Attentäter und bargen die beinahe verblutete Lisa Kreutz.

(Informationen aus: www.wikipedia.de)

Anmerkung: Es gibt das Gerücht, dass Dylan von Eric erschossen wurde. Ein Hinweis dafür könnte sein, dass Dylan's Kopfschuss von rechts erfolgte, er aber Linkshänder war.

Ein empfhlenswerter Link zu dem Thema mit vielen objektiven Informationen findet sich unter:
http://www.columbine.free2host.net (engl.)
oder
http://www.dylanklebold.com (engl.) (Anmerkung: s.o.)


Empfehlenswerte Filme zum Thema:
Elephant
Bowling For Columbine


Chronik der Gewalt an Schulen

1996
03.02. Bei einem Amoklauf in der Schule von Moses Lake (US-Staat Washington) erschiesst ein 14jähriger seine 49jährige Lehrerin und zwei seiner Mitschüler. Eine weitere Klassenkameradin wird durch einen Bauchschuss schwer verletzt

1997
19.02. Ein 16jähriger eröffnet das Feuer in einer High School in Bethel (US-Staat Alaska) auf seine Mitschüler. Der Schulleiter und ein Schüler werden getötet und zwei weitere Schüler verletzt.
01.10. In der High School von Pearl (US-Staat Mississippi) tötet ein als Aussenseiter geltender 16jähriger zwei Klassenkameraden, darunter seine Exfreundin, sieben Personen werden schwer verletzt. Zuvor hatte der Teenager seiner 50jährigen Mutter die Kehle durchgeschnitten. Er erklärt zur Tatzeit, unter Einfluss des Teufels gestanden zu haben.
01.12. In West Paducah (US-Staat Kentucky) schießt ein 14jähriger zum Ende des Morgengebets in den Kreis seiner 35 Mitschüler. Drei Mädchen erliegen ihren Verletzungen. Fünf Teenager werden verletzt.

1998
24.03. Ein elf- und ein 13jähriger Schüler lösen an ihrer Schule in Jonesboro (US-Staat Arkansas) falschen Feueralarm aus und richten aus dem Hinterhalt ein Blutbad an. Im Kugelhagel sterben vier Mädchen und eine Lehrerin, zehn Menschen werden schwer verletzt.
24.04. Vor den Augen seiner Schüler wird auf einem Schulball in Edinboro (US-Staat Pennsylvania) der 48jährige Physiklehrer von einem 14jährigen Schüler erschossen.
28.04. In einer Grundschule in Pomona (US-Staat Kalifornien) erschießt ein 14jähriger während eines Basketballspiels zwei Teenager, ein dritter wird verletzt. Als Motiv des Täters werden Rivalitäten zwischen zwei Cliquen ausgemacht.
19.05. Drei Tage vor seinem Schulabschluß tötet ein 18jähriger Schüler in Fayetteville (USStaat Tennessee) auf einem Parkplatz einen Klassenkameraden. Seine Exfreundin hatte mit ihm eine Beziehung.
21.05. Ein 15jähriger schießt in der Cafeteria seiner Schule in Springfield (US-Staat Oregon) mit einem halbautomatischen Gewehr wild um sich. Zwei Anwesende werden getötet, 18 weitere verwundet und vier in der allgemeinen Panik verletzt. Zuvor ermordete der Junge seine Eltern.

1999
20.04. Der 17-jährige Dylan Klebold und der 18-jährige Eric Harris richten an der Columbine High School in Littleton, Colorado, ein Blutbad an. Sie erschießen zwölf Mitschüler und einen Lehrer. In der Schule haben sie Sprengfallen angebracht, 23 Menschen werden verletzt. Die Teenager begehen später Selbstmord. Als Motiv für das Massaker nannten sie Hass auf die Schule.
28.04. Nur gut eine Woche nach der Wahnsinnstat von Littleton schießt in der High School der kanadischen Kleinstadt Taber, Alberta, ein 14 Jahre alter Junge auf zwei 17- Jährige und verletzt einen von ihnen tödlich. Die Tat scheint dem Massaker von Littleton nachgeahmt zu sein; in beiden Fällen trugen die Schützen dunkle Trenchcoats.
09.11. Im sächsischen Meissen tötet ein 15jähriger Schüler seine 44 Jahre alte Geschichtslehrerin mit 22 Messerstichen. Seine Klassenkameraden im Gymnasium Franziskaneum müssen das Sterben der Lehrerin mit ansehen. Er wird wegen Mordes zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.
30.11. Die Polizei nimmt in Metten (Bayern) drei Jugendliche fest, die Mordpläne gegen ihre Schulleiterin und eine Lehrerin geschmiedet hatten.
21.12. In Köln stürzt ein 15-Jähriger in ein Klassenzimmer und schiesst wortlos mit einer Gaspistole auf einen Pädagogen. Weil ihn seine Mitschüler trotz Maskierung erkannt haben, kann der Täter kurze Zeit später gefasst werden.

2000
22.02. Eine 16 Jahre alte Schülerin plant einen Amoklauf in ihrer Schule im brandenburgischen Müncheberg. Sie hatte versucht, an fünf Handgranaten sowie eine automatische Waffe zu gelangen.
29.02. Die sechsjährige Kayla Rolland aus Flint/Michigan wird von ihrem gleichaltrigen Mitschüler Derdick Owens während des Unterrichts erschossen. Der Junge fand die waffe im Hause seines Onkels und nahm sie mit ihn die Schule.
16.03. Im bayerischen Brannenberg erschiesst ein 16 Jahre alter Schüler den 57-jährigen Leiter eines Internats, der auch sein Informatiklehrer ist. Der Täter war am Tag zuvor wegen "ungebührlichen Verhaltens" von der Schule verwiesen.

2002
26.04. In einem Gymnasium in Erfurt richtet ein Ex-Schüler ein beispielloses Blutbad an: Schwarz vermummt und schwer bewaffnet zieht der 19-Jährige durch das Gebäude und erschießt 16 Menschen - acht Lehrerinnen, vier Lehrer, eine Schülerin, einen Schüler, die Sekretärin und einen Polizisten. Dann tötet er sich selbst.

2006
20.11. Der 18-jährige Bastian B., betrat gegen 9:30 Uhr maskiert das Gelände seiner ehemaligen Schule, Geschwister-Scholl-Realschule in Emsdetten, schoss wahllos auf Menschen und zündete Rauchbomben. Anschließend tötete er sich selbst. Fünf Personen wurden durch Schüsse verletzt, weitere 32 mussten wegen Schock oder Rauchvergiftung behandelt werden.

(Informationen aus: http://www.elephant-derfilm.de
und : http://www.wikipedia.de)



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